Bautzen

Hockey: Unverhofft kommt oft

28.09.2016 von LN/ Text: MSV

Ungeschlagen und ohne Gegentor machte sich der Tabellenzweite aus  Chemnitz auf nach Bautzen, um weiterhin mit Freiberg die Staffel  anzuführen.
Der Naturrasen im Sparkassen-MSV-Sportpark war aufgrund des Morgentaus  nass, was schon beim Aufwärmen der Teams für die ein oder andere  Rutschpartie sorgte.
Pünktlich 10 Uhr gaben die Unparteiischen das Spiel in Bautzen frei.
Die letzte Begegnung für den MSV vor der Hallensaison entpuppte sich  schon in den ersten Minuten als ein unterlegenes Unterfangen.
Die Gäste machten sofort Druck und schnürten die Senfstädter konsequent im eigenen Schusskreis ein.
Anstatt aber den direkten Abschluss zu suchen, zog die Gastmannschaft  unzählbar auf die Füße der Hausherren und so gab es schon im ersten  Durchgang viele Strafecken.
Von Kreativität der Eckenvarianten konnte man aber nicht reden.
Jede Ecke ähnelte der nächsten Ecke und so gelang es vor allem dem  pfeilschnellen Gabor Günther immer wieder die gefährlichen  Schussversuche zu unterbinden.
War auch mal der Feldspieler geschlagen, glänzte Frank Grosche im Tor mit blitzschnellen Reflexen auf der Linie.
Auch alle anderen zogen an einem Strang und so trieb man die Gäste mehr und mehr in die Verzweiflung.
Leider gab es kaum etwas Nennenswertes an Chancen für Bautzen zu  berichten, da eigentlich nur Chemnitz spielte und Bautzen alles  entgegensetzte.
Kurz vor der Pause dann plötzlich der Paukenschlag.
Maik Wobad erlief mit voller Hingabe einen schon verloren geglaubten  Ball, den er darauf gleich in einen präzisen Seitenwechsel umsetzte.
Den Ball nahm Gabor Günther in vollen Lauf auf dem rechten Flügel mit,  ließ kurz den Blick in Richtung des Schusskreises schweifen und knallte  sofort den Ball in den Schusskreis.
Das Spielgerät trudelte unbeachtet am Gegner vorbei und landete völlig überraschend am langen Pfosten.
Am Pfosten postiert einigten sich Jens Bärsch und Andreas Dreßler  schnell darauf, wer den Ball auf das Tor bringt und völlig überraschend  lag Bautzen kurz vor dem Pausenpfiff mit 1:0 in Front.
Der Torschütze war am Ende der hechtende Dreßler.
Nachdem der Ball wieder auf dem Mittelpunkt lag, baten die Schiedsrichter auch schon zum Pausentee.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich wie auch in vergangenen Spielen bei Bautzen eine riesige Konzentrationsschwäche.
Chemnitz erahnte die Achillesferse und setzte den MSV so schnell unter  Druck, dass der Glückstreffer der ersten Halbzeit mit dem längst  überfälligen 1:1 schnell wieder egalisiert wurde.
Irgendwie war diese Saison immer der Wurm drin für die in rot spielenden Bautzner.
An den Offensivbemühungen der Gäste änderte sich im Vergleich zum ersten  Durchgang nichts, nur die Chancenverwertung sah noch finsterer aus.
Unzählige Ecken verpufften und der Frust wuchs, doch an ans Aufgeben dachten die Chemnitzer nicht.
Die Fans der Senfstädter konnten bei all der Überlegenheit kaum noch  hinschauen, doch jeder gewonnene Zweikampf wurde frenetisch bejubelt.
Ein weiter Ball verließ nach einer Strafecke den Schusskreis und landete direkt bei Martin Böhmer.
Direkt mit dem Gegenspieler in Augenkontakt spielte Martin den Ball auf  Karsten, der diesen nicht stoppen konnte und somit aber eine Verkettung  von Fehlern bei Chemnitz auslöste.
Der Ball tropfte vom Körper des Gegners in Richtung des Schusskreises, wo schon Tobias auf seine Chance lauerte.
Zwar scheiterte Tobias Mierwaldt im ersten Schussversuch am gegnerischen  Schlussmann, doch der Nachschuss landete zur Freude der Fans im Tor der  Gäste.
Es stand total unverdient 2:1 für Bautzen und Chemnitz verstand die Welt nicht mehr.
Bis zum Ende spielte sich Chemnitz in der gegnerischen Hälfte weiterhin  fest, doch an Frank Grosche und seiner Hintermannschaft ging kein Ball  mehr vorbei.
Zum Schluss ging Bautzen als glücklicher Sieger vom Feld und mit 6 Punkten aus 4 Spielen in die Hallensaison.



Hockey: Unverhofft kommt oft
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