Bautzen

Wegen Volksverhetzung im Internet vor Gericht

05.10.2016 von LN

Am Mittwochmittag stand der 38-jähriger Mario E. vor dem Richter am Amtsgericht Bautzen. Dem Mann wurde zur Last gelegt, am 29.07.2015 bei Facebook einen Artikel bei "Spiegel online" einen Kommentar mit dem Inhalt: … Meiner Meinung nach brennen noch zu wenige Asylunterkünfte…" hinterlassen zu haben. Weil er gegen einen erlassenen Strafbefehl wegen Volksverhetzung Einspruch eingelegt hat, kam es zur Verhandlung. 

Der Angeklagte erschien jedoch nicht vor Gericht, um weitere berufliche Nachteile für seine Firma zu verhindern. Nach bekannt werden der Tatvorwürfe im letzten Jahr war bei seiner Sicherheitsfirma ein Auftragseinbruch von fast 100 Prozent zu verzeichnen gewesen. Er ließ sich von seinem Rechtsanwalt Herr Baumann vertreten. 
Es ginge ja nur noch um die Festsetzung der Tagessatzhöhe, so der Rechtsanwalt. 

Der Angeklagte wurde letztendlich zu einer Geldstrafe von 40 Tagessätzen zu 35 Euro verurteilt.  





Wegen Volksverhetzung im Internet vor Gericht
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