Bautzen

Er zündete seine eigene Wohnung an - Prozess

08.03.2017 von LN

Der 41-jährige Danny K. aus Bautzen stand am Dienstagmittag vor dem Schöffengericht in Bautzen. Ihm wurde vorgeworfen, am 24.09.2016 einen Müllhaufen im Bereich des Sofas entzündet zu haben. Die Wohnung war nach dem Brand nicht mehr bewohnbar. So warf die Staatsanwaltschaft dem gelernten Koch schwere Brandstiftung vor. Der Angeklagte äußerte sich zu den Vorwürfen und gab an, dass sich alles so zugetragen hat. Seit 4 Jahren hatte er keinen Müll nach draußen gebracht. Alles sammelte er in der 32 Quadratmeter großen Wohnung. Er rechnete damit, dass er deswegen bald eine Kündigung erhalten würde. Da er sich aber schämte, hatte er auch niemandem davon erzählt. 
In den ersten Jahren fühlte er sich noch ganz wohl. Doch dann wurde ihm unter anderem Fernsehen oder auch der Strom für mehrere Monate  abgestellt, da er nicht zahlen konnte. 

Gegen 18:10 Uhr hat er die Wohnung verlassen, nachdem er die Wohnung ansteckte. Er ging in de Netto-Markt um die Ecke und kaufte Weißwein. Den trank er zur Hälfte aus und beobachtete, wie die Feuerwehr in seine Wohnung fuhr. Er entfernte sich dann weiter in Richtung eines Parks. Dann lief er gegen 20:30 Uhr in Richtung seiner Wohnung. Er ging aber nicht nach Hause sondern lief vorbei zu einer Tankstelle und kaufte erneut Alkohol.  Dann ging er doch nach Hause. Seine Wohnung  war versiegelt, er öffnete trotzdem die Tür und fand einen verkohlten Haufen in seiner Wohnung. Er räumte seine Liege frei und übernachtete anschließend in der Brandwohnung. Am Sonntag ging er dann normal zur Arbeit und erhielt dann einen Anruf einer Bekannten, die von dem Brand schon wusste. Daraufhin meldete er sich bei der Polizei. 

Der Hauptgrund für die Brandstiftung sei Frust über seine Situation gewesen. Er habe sich auch nicht mehr in seiner Wohnung wohl gefühlt. Er wollte aber niemand durch das Feuer anderem schaden. 

Da er wegen einer anderen Sache gegen die Bewährungsauflagen verstoßen hat, sitzt er serzeit in Haft. Daher musste er in diesem Fall mit einer Freiheitsstrafe rechnen.  
Damals wurde er wegen verschiedener Sachbeschädigung verurteilt, er hatte einen Baum und einen Werbebanner angezündet und an einem Baumarkt gezündelt. 

Das Schöffengericht verurteilte den Angeklagte zu einer Freiheitsstrafe von 1 Jahr und 6 Monaten ohne Bewährung. 
Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. 


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