Kamenz

Taucher bei Tauchgang verunglückt - tot

16.04.2017 von LN


Samstagvormittag hat sich in Kamenz ein Tauchunglück ereignet. Ein im Raum Dresden wohnender 58-Jähriger war mit zwei Begleitern im Alter von 52 und 35 Jahren in einem gefluteten, ehemaligen Steinbruch an der Macherstraße zu einem Tauchgang aufgebrochen. Von diesem ist er bis jetzt noch nicht wieder an die Oberfläche zurückgekehrt. Der Mann gilt derzeit als vermisst.

Verschiedene Medien vermelden bereits den Tod des Tauchers. Das kann die Polizei, ohne das der Mann gefunden und von einem Arzt untersucht wurde, gegenwärtig nicht bestätigen. Gleichwohl sind die Chancen gering, ihn noch lebend retten zu können.

Die Ursache für das Unglück ist noch nicht abschließend geklärt. Womöglich hat der 58-Jährige unter Wasser ein gesundheitliches Problem erlitten.

Der von Tauchern häufig genutzte See ist den Angaben des Eigentümers nach etwa 70 Meter tief. Vermutlich befindet sich der Vermisste unterhalb der Marke von 50 Metern, was die Suche wesentlich erschwert. Für Polizeitaucher und Rettungskräfte der Feuerwehr besteht derzeit keine Möglichkeit, in diese Tiefen vorzudringen.

Die Kriminalpolizei hat vor Ort die Ermittlungen zu dem Geschehen aufgenommen. 

Information 18:00 Uhr: 


Der am Samstagvormittag nach einem Tauchgang in einem gefluteten  Kamenzer Steinbruch vermisste 58-Jährige ist tot. 

Sporttaucher privater Vereine aus Kubschütz und Zittau boten der Polizei ihre Hilfe an, nachdem sie von dem Unglück erfahren hatten. Drei erfahrenen Sporttauchern gelang es am späten Nachmittag, den leblosen Vermissten bei nahezu Dunkelheit in dem See in einer Tiefe zwischen 50 und 60 Metern zu finden und an die Oberfläche zu bringen. Die Freiwillige Feuerwehr unterstützte bei der Bergung.

Für den gesuchten 58-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei zur Ursache des tragischen Unglücks dauern an. Auch nach den ersten Befragungen seiner beiden 52 und 35 Jahre alten Begleiter, mit denen der Verstorbene zusammen zu dem Tauchgang aufgebrochen war, war kein Hinweis auf Fremdverschulden ersichtlich.