Dörgenhausen

Fördermittel für S 95-Ausbau bewilligt

14.07.2017 von LN

Hoyerswerdas Stadtoberhaupt konnte heut aus den Händen von Staatssekretär Stefan Brangs (SMWA) einen Fördermittelbescheid über rund 2,5 Millionen Euro entgegennehmen. Die Gelder fließen in den grundhaften Ausbau der Staatstraße 95 in Dörgenhausen, vom Ortseingang aus Richtung Keula bis zum Knoten Straße „An der Kummelmühle“ auf einer Länge von 1.120 m und mit einer Fahrbahnbreite von 6,50 m, einschließlich der Neuordnung der Nebenanlagen sowie der Erneuerung des Durchlasses Vincenzgraben und des Neubaus einer Stützwand. Die Gesamtkosten betragen rund 3,5 Millionen Euro.
Für die notwendigen Arbeiten hatte die Stadt einen entsprechenden Antrag im Rahmen des Förderprogramms für kommunalen Straßen und Brückenbau im Freistaat Sachsen gestellt.
Oberbürgermeister Stefan Skora: „Wir sind sehr dankbar für die Bereitstellung der Fördermittel. Nun kann kurzfristig der Startschuss für die Vorbereitungsarbeiten zur Realisierung des dringend notwendigen Ausbaus der Ortsdurchfahrt Dörgenhausen fallen.“ Einen Dank richtete er auch an alle bisher an dem Vorhaben Beteiligten, sowie vorab schon an die Dörgenhausener, die von den üblichen Beeinträchtigungen, die solch eine große Baumaßnahmen über längere Zeit mit sich bringt, besonders betroffen sein werden.
Auch Ortsvorsteher Wolfgang Neubert machte deutlich, dass einiges auf die Dörgenhausener zukommen wird, was die meisten aber angesichts des positiven Ergebnisses sicherlich gern in Kauf nehmen.
Staatssekretär Brangs hatte noch eine weitere Fördermittelzusage mitgebracht, allerdings für den Landkreis Bautzen. Frau Beigeordnete Birgit Weber konnte einen Bewilligungsbescheid für die Baumaßnahmen an der Kreisstraße 9207, Ortsverbindungsstraße zwischen Maukendorf und Knappenrode, entgegennehmen.
Staatssekretär Brangs: „Ich freue mich, dass wir mit der Förderung des Freistaates diese beiden Straßenbauprojekte in der Lausitz unterstützen können. Gute Straßen, auch und gerade im ländlichen Raum, sind wichtig für die Zukunft der Region. Unser Ziel ist es, mit der Förderung für gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land zu sorgen.“