Martin Schranz tütet neuen Software-Deal über 26,5 Millionen Euro ein

Zuletzt war es in den Medien ein großes Thema - Die GSD Master AG schloss einen Software-Deal in Höhe von 26,5 Millionen Euro ab. Ein asiatisches Unternehmen war gerne dazu bereit, diese hohe Summe zu bezahlen, um sich die Dienste einer innovativen Affiliate-Software zu sichern. Doch was steckt hinter diesem Deal und welches Potenzial erkannten die Investoren hinter dem Projekt? Wir haben das Thema genauer untersucht.

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Verantwortlich für die entscheidende Idee, die schließlich das Projekt beleben konnte, ist der Gründer und Hauptaktionär der GSD Master AG, Martin Schranz. Schon früh erkannte er die Schwächen, die an klassischen Affiliate-Portalen immer wieder deutlich zutage traten. So waren diese zum Beispiel nicht dazu in der Lage, ihre Kunden auch mit dynamischen Produkten zu versorgen, wie dies die Zeichen der Zeit eigentlich erforderten. Auch die großen Chancen, die mit der Nutzung der Big Data Analyse in Verbindung stehen, wurden bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht von den Unternehmen bedacht.

Die Phase der Entwicklung


Um das eigene Projekt in die Tat umsetzen zu können, versammelte Martin Schranz ein großes Team von internationalen Spezialisten um sich. Erst mit ihrer Expertise war es am Ende möglich, entscheidende Schritte nach vorn zu machen und die Projektplanung zu beleben.
Entscheidende Impulse sicherte sich der Unternehmer auch auf den wichtigen Conventions der Branche. Besonders die WebSummit 2015 in Dublin und Lissabon hatte so einen großen Einfluss auf den weiteren Verlauf des Projekts. Auch die Nähe zu Startups war nach eigener Aussage immer wieder hilfreich. Viele von ihnen verfügen über frische und kreative Ansätze, mit denen sie sich den Dingen zu nähern pflegen. Genau dies waren häufig die entscheidenden Einflussfaktoren.

Eine genauere Analyse


Das Ziel der Software, wie sie von Martin Schranz und seinem Team entwickelt wurde, liegt in einem ziel- und kundenorientierten Angebot. Dies bedeutet, dass die Big Data Analyse einen noch effizienteren Einsatz der Werbung möglich machen soll. So richten sich die Anzeigen direkt an eine Zielgruppe, die ohnehin über eine größere Affinität zum Produkt verfügt. Der eigentliche Prozess der Überzeugung, die für den Kauf notwendig ist, verkürzt sich auf diese Weise deutlich.
Schon in naher Zukunft soll es ebenfalls möglich sein, zukünftige Kaufentscheidungen des Kunden zu analysieren. Je nach dem, in welcher Lebenslage er sich gerade befindet, kann das Affiliate-Marketing so noch effizienter gestaltet werden. Auch zwei Unternehmen, die über eine deckungsgleiche Zielgruppe verfügen, können so gemeinsam agieren.

Die asiatischen Investoren erkannten das Potenzial schnell, das mit dieser neuen Entwicklung in Verbindung steht. In der Folge erklärten sie sich gerne dazu bereit, die hohe Summe von 26,5 Millionen Euro zu investieren. Schon sehr früh, als sich das Projekt noch in der Phase der Entwicklung befand, war es bereits zu einem Kontakt zu den Investoren gekommen. Bereits an dieser Stelle sorgten sie dafür, sich die Dienste der Software am Ende selbst sichern zu können.

Ein Quereinsteiger der Branche


Martin Schranz selbst kann nicht als typischer Unternehmer der Branche gelten. So verfügt er über keine abgeschlossene Ausbildung zum Ingenieur oder Informatiker. Vielmehr war es die jahrelange harte Arbeit in der Branche, mit der er sich die notwendigen Kenntnisse aneignete. Besonders die ersten Jahre, in denen er dort unternehmerisch tätig war, waren immer wieder von klaren Rückschlägen geprägt. Umso befreiender wirkt nun der große Erfolg, den er mit seinem Unternehmen feiern konnte.
Auch nach dem großen Coup möchte sich Martin Schranz nicht zur Ruhe setzen. Stattdessen sind schon neue Projekte geplant, die er am Standort der GSD Master AG in der Schweiz gerne umsetzen möchte. Auch für sein soziales Engagement soll nach dem erfolgreichen Exit wieder mehr Zeit vorhanden sein. Die nächsten wichtigen Projekte sind also in jedem Fall geplant.

 

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