Zittau - Schwarzarbeiter durch Zigarettenkauf aufgeflogen

Die Gemeinsame Einsatzgruppe Oberlausitz der Bundes- und Landespolizei stoppte am 16. April 2018 in der Zittauer Friedensstraße um 11:50 Uhr einen aus Polen kommenden Transporter.

Die bosnischen und serbischen Insassen konnten zwar Dokumente für einen touristischen Aufenthalt vorweisen, stehen aber im Verdacht, auf einer deutschen Baustelle zu arbeiten.

Nur zehn Minuten vor der Kontrolle war der Fiat Ducato ausgereist. Nach dem Einkauf von Zigaretten und alkoholischen Getränken wollten die Männer im Alter zwischen 18 und 34 Jahren wieder einreisen. Auch ein 50-jähriger Deutscher aus Dessau saß im Fahrzeug. Die Befragung der Beamten ergab, dass die Männer aus Serbien und Bosnien auf einer Baustelle arbeiten sollten. Ob dies bereits der Fall war, ist nun Gegenstand der Ermittlungen.

Der Serbe und die Bosnier wurden in Gewahrsam genommen. Eine Abschiebung ist in Prüfung. Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz und wegen Verdacht der unerlaubten Arbeitsaufnahme ein.

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