Nedaschütz - Verdacht Umweltstraftat - Fischsterben in der Forellenzucht

Wie das Landratsamt Bautzen am vergangenen Freitag in ihrer Pressemitteilung bekannt gab, liegen nun die Ergebnisse der Wasserproben aus dem Schwarzwasser vor.

Es wurde im Schwarzwasser eine giftige chemische Konzentration festgestellt, diese war mutmaßlich tödlich für die Fische der Forellenzucht in Nedaschütz. Die genauen Bestandteile der Konzentration sind Gegenstand der Ermittlungen. Zurzeit stehen noch weitere wichtige Untersuchungsergebnisse aus, welche für Aufklärung von hoher Relevanz sind.

Die Kriminalpolizei geht seit dem 9. Juni 2018 mehreren Hinweisen nach und ermittelt in jeglicher Hinsicht, um den Sachverhalt aufzuklären. Aus ermittlungstaktischen Gründen können jedoch zum jetzigen Zeitpunkt keine konkreten Angaben gemacht werden.

Im Moment kann weder eine vorsätzliche noch eine fahrlässige Einbringung der aufgefundenen Substanzen, welche zur Gewässerverunreinigung und letztendlich zum Fischsterben führte, ausgeschlossen werden. Hierzu und zur Frage, wer die Gewässerverunreinigung verursachte, dauern die Ermittlungen der Kriminalpolizei an.

 

Unabhängig davon kann nicht mehr von einer Gesundheitsgefährdung durch die Nutzung des Flusswassers ausgegangen werden, so das Landratsamt Bautzen.

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