Mit diesen Tipps lässt sich die Luftverschmutzung reduzieren

Das Thema Luftverschmutzung ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Bereits seit den Siebzigern hat die Industrialisierung Europas negative Einflüsse auf unsere Umwelt. Smog im Sommer oder saurer Regen: alles Folgen, über die frühere Generationen nicht sensibilisiert wurden. Die Auswirkungen sind fatal. Dabei können wir uns alle positiv einbringen.

Der Hauptverursacher für Luftverschmutzung und Klimawandel ist in der Landwirtschaft ausfindig gemacht. Im Kontrast zur Energiewende und dem Umschwung zu erneuerbaren Energien ist weder auf kurze noch lange Sicht eine Lösung gefunden. Um dennoch einen positiven Beitrag zu leisten, können wir alle kleine Umstellungen vornehmen, die sowohl uns als auch der Natur helfen.

Do it yourself in der Küche


Der Weg zum Supermarkt ist bequem – und in der Großstadt üblicherweise in wenigen Schritten vollbracht. Doch für saubere Luft ist damit längst nicht gesorgt. Ganz im Gegenteil: Die günstigen Güter stammen aus Massenproduktionen, werden vielfach verpackt und selten aus der Region angeliefert. Kurz: Sie schaffen reichlich Nährboden für Emissionen. Es ist ratsamer, auf billige Fertiggerichte zu verzichten und stattdessen eigene Mahlzeiten zu kochen. Wird dabei auf frische Zutaten von regionalen Landwirten zurückgegriffen, freut sich neben Freunden und Familie vor allem die Umwelt. Gerade in einer Partnerschaft lohnt es sich, den Netflix-Abend mit einem einstündigen Aufenthalt in der Küche zu starten. Die Fertiglasagne ist ohnehin nur halb so lecker.

Weniger Plastik, Folie und Karton


Die Herstellung von gängigen Verpackungsmaterialien geht mit Methoden einher, die unsere Luft negativ beeinflussen. Besser ist es, weitestgehend auf Plastik oder Kartons zu verzichten. Abermals lohnt es sich, Knabbereien einfach selbst herzustellen. Chips oder Müsliriegel etwa können genauso gut daheim zubereitet werden. Keine Sorge jedoch: Wer die Leckereien nicht selbst kredenzen möchte, kann immer noch seine eigene Stofftasche zum Einkauf mitnehmen oder sich für unverpacktes Obst und Gemüse auf dem Wochenmarkt entscheiden. Für den Kühlschrank eignen sich darüber hinaus große statt kleine Behälter. Wie heißt es so schön: Kleinvieh macht auch Mist.

Recyceln und Kompostieren


Hausbesitzer verfügen über zahlreiche Vorteile, die sie unbedingt ausnutzen sollten. So können sie problemlos einen Komposthaufen anlegen, in dem sich Eierschalen oder anderweitige Essensreste verwerten lassen. Schlussendlich funktioniert der Kompost als nährstoffreiche Erde. Stadtbewohner derweil können Glasbehälter nutzen, in denen sie Nahrungsmittel wiederverwenden. Selbst Plastik kann mehrmals zur Aufbewahrung dienen – wenngleich unbedingt auf Chemikalien zu achten ist. Die Mülltrennung nach den Regeln der jeweiligen Stadtteile erklärt sich von selbst.

Bus und Bahn statt Auto


So schwer es auf dem Dorf auch sein mag, auf das Auto zu verzichten: In der Stadt ist es umso einfacher. Öffentliche Verkehrsmittel wie Bus, U-Bahn oder Zug halten durchschnittlich alle zehn Minuten, sind vergleichsweise komfortabel und erlauben ruhige Momente, die in Literatur, Musik oder schlichtweg freie Gedanken investiert werden können. Parallel zum Beitrag zur Minderung der Luftverschmutzung ist die Gefahr, in einen Unfall verwickelt zu werden, wesentlich geringer. Wer dennoch aktiv bleiben möchte, setzt sich in den Sattel und tritt in die Pedale. In den meisten Großstädten gibt es spezifische Radwege für den Drahtesel. Gut für die Gelenke, noch besser für die Umwelt!

 

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