Hoyerswerda - Neue Rettungsfahrzeuge für den Landkreis Bautzen

Am Freitag erhielten die Rettungswachen im Landkreis Bautzen neue technische Ausstattung auf vier Rädern. In der Hoyerswerdaer Wache auf der Merzdorfer Straße übergab die Beigeordnete Birgit Weber acht Fahrzeuge.

Dabei handelt es sich um ein Notarzteinsatzfahrzeug (Kamenz), einen Rettungswagen (Bautzen) sowie sechs Krankentransportwagen (jeweils zwei Fahrzeuge für Kamenz und Hoyerswerda und einen für Königswartha und Bischofswerda).

Der Landkreis investiert rund 960.000 Euro in die neue Technik und übergibt diese zugleich an die Leistungserbringer: DRK Kreisverband Bautzen e.V., ASG Ambulanz Leipzig und  Malteser Hilfsdienst gGmbH. Die Kosten werden vollständig durch die Krankenkassen refinanziert.

"Mein herzlicher Dank geht an alle Leistungserbringer und ich wünsche mir, dass wir gemeinsam die an uns gestellten Aufgaben erfüllen und die täglichen Herausforderungen in einer hohen Qualität leisten.", so die Beigeordnete Birgit Weber.

Rettungsdienst im Landkreis Bautzen - Hintergrundinformationen Allein bis zum 30. September 2018 wurden im Landkreis Bautzen bereits über  63.000 Einsätze absolviert. Das Ordnungsamt mit seinem Sachgebiet Rettungsdienst rechnet mit einer Jahresbilanz von über 80.000 Einsätzen.

Aufgrund der Komplexität in der Ausstattung der Fahrzeuge, benötigt die Ausschreibung und letztendliche Auslieferung ein recht weites Zeitfenster.

Ein Rettungswagen (RTW), in diesem Falle als sogenannter Kofferaufbau, misst einen Wert von rund 200.000 Euro. Dieser bietet wesentlich mehr Platz für die Patientenbetreuung bzw. für Auszubildende. In jeder der 17 Rettungswachen des Landkreises wird mindestens ein RTW-Koffer vorgehalten.

Diese Fahrzeuge dienen auch für Verlegungen von den Krankenhäusern des Landkreises in Spezialkliniken und verfügen über eine umfangreichere Ausstattung.

Ein Notarzteinsatzfahrzeug kostet in der Anschaffung etwa 120.000 Euro und die günstigste Technik ist mit der Fahrtrage und 14.000 Euro bewertet.

Die in den Fahrzeugen installierten EKG-Geräte können Notfall-EKGs an die kardiologischen Abteilungen übertragen, dort Auswertungen vom Facharzt

(Kardiologen) und somit schnellere fachgerechte Zuführung in eine spezielle Klinik veranlassen.

Gerade die Notärztliche Sicherstellung ist eine wichtige Säule in dieser verantwortungsvollen Aufgabe. Der Landkreis möchte alle Notärzte ermutigen sich dieser Aufgabe zu stellen um die Dienste an den fünf Notarztstandorten im Landkreis stabil abzusichern.

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