Zittau - Flüchtendes Fahrzeug rammt Polizeifahrzeug

Ein polnischer Opel Corsa entzieht sich der Kontrolle, rammt den Funkstreifenwagen und flüchtet ins polnische Nachbarland. Das Fahrzeug kann gestellt werden, der Fahrer ist flüchtig.

Beamte der Gemeinsamen Einsatzgruppe Oberlausitz(GEGO) der Bundes- und Landespolizei wollten am 26. November 2018, gegen 16:25 Uhr, einen aus Polen kommenden PKW Opel auf der Bundesstraße 178n kontrollieren. Als der Fahrer des Opel die Absicht der Beamten bemerkte, gab er Gas. Es gelang ihm über den Kreisverkehr an der B 99 wieder in Fahrtrichtung Polen zu gelangen. Einen Versuch den Pkw zu überholen verhinderte der Fahrer durch aggressives Fahren von Schlangenlinien. Ein erneuter Überholversuch der Beamten, die mit

Anhalte- und Sondersignal dem Fahrzeug folgten, gipfelte darin, dass der Opelfahrer den Funkstreifenwagen mehrfach seitlich rammte. Zum Glück für die Beamten wurde niemand verletzt, am Streifenwagen entstand ein Sachschaden an der rechten Stoßstange, dem rechten Kotflügel und den Beifahrertüren. Der Opelfahrer flüchtete über die polnische Grenze in die Ortschaft Sieniawka und dann in Richtung Bogatynia. Auf einem Feldweg gelang es dem Fahrer einen größeren Abstand zwischen sich und den nacheilenden Beamten zu schaffen.

Diesen Abstand nutzte er dann auch, um aus dem Fahrzeug zu springen und in einem angrenzenden Waldstück zu verschwinden. Die polnische Polizei wurde über den Sachverhalt informiert, erschien kurze Zeit später am Ereignisort und übernahm die weiteren Ermittlungen. Von den polnischen Beamten erhielten die Beamten der GEGO die Information, dass das Fahrzeug kurz Zeit zuvor von dem polnischen Halter als gestohlen gemeldet wurde.

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