Ostsachsen - Banken beklagen sich über immer weniger Kleinanleger

Kaum jemand legt sein Geld noch an.

Die Null-Zins-Politik und die steigenden Bankgebühren machen die Investition auf normalen Sparbüchern nicht mehr rentabel. Immer mehr Kleinanleger suchen nach Anlagemöglichkeiten, bei denen die Inflation die Zinserträge nicht zunichte macht.

Die traditionellen Anlagemöglichkeiten der Banken verlieren bei der momentanen Zinslage ihre Attraktivität für viele Kleinanleger. Die Banken haben verpasst, ihre Finanzinstrumente für Kleinanleger interessant zu machen und verlieren dadurch viele traditionelle Kleinanleger. Das Sparbuch und die Festgeldoptionen reichen nicht mehr aus, um das Sparen auf der Bank interessant zu machen.

 

Die Zinssituation der traditionellen Sparbücher

Die Inflation betrug im Oktober 2018 2,5 %, für das ganze Jahr wird eine Inflation von 1,8 % erwartet. Auf den besten Sparbüchern wird den Kunden aber nur ein Zinsertrag von maximal 1,25 % angeboten und das nur auf den besten Festgeldkonten. Sparbücher bieten maximal 0,7 % Zinsen an.

Der Kunde wird also mit jedem Finanzprodukt der Banken verlieren. Die Kaufkraft des angelegten Geldes wird sich im optimalen Fall um 0,55% vermindern. Mit Sparbüchern verliert die Einlage also bis zu 1,1% im besten Fall. Werden dann noch Gebühren für den Zahlungsverkehr oder die Eröffnung und Führung verlangt, lohnt sich die Investition bei den Banken gar nicht mehr!

 

Welche alternativen Finanzinstrumente gibt es?

Dem normalen Anleger sind sichere Zinsgewinne und die absolute Sicherheit vor einem Einlageverlust wichtig. Spekulative Investitionen sind für die traditionellen Anleger nicht gewünscht, da das Kapital meistens für die Altersversorgung oder größere Anschaffungen benötigt wird. Für die meisten Anleger sind die spekulativen Anlagen nicht ratsam, da sie meistens große Kenntnisse der Märkte voraussetzen und teilweise sehr zeitintensiv sind.

Die meisten Kleinanleger, die ihr Erspartes nicht mehr auf den Sparkonten anlegen, haben sich für den Kauf von Aktien entschieden. Der Aktienkauf galt in der Vergangenheit auch als sehr spekulativ und viele Kleinanleger hielten ihn nur für ein Finanzinstrument für Reiche. Sicher, für den Kauf von Aktien werden Broker benötigt, die im Auftrag des Anlegers die Werte einkaufen. Diese stehen aber auch jedem im Internet zur Verfügung, und zwar selbst für kleine Investitionen. Die besten Broker für Kleinanleger können auf der Webseite brokervergleich.net verglichen werden, bei denen auch Aktien in kleinen Mengen gekauft werden können.

 

Können Aktien als Anlageform sicher sein?

Diese Frage kann ganz einfach beantwortet werden. Wie schätzen Sie die Möglichkeit ein, dass morgen die Deutsche Post bankrott geht? Oder Adidas? BMW? Bayer? Die Liste kann um viele weitere bekannte deutsche Unternehmen erweitert werden.

Die Sicherheit wird immer vom Anleger bestimmt. Wenn Sie einen hohen Gewinn machen wollen, dann müssen Sie spekulative Aktien kaufen, die möglicherweise in naher Zukunft viel an Wert zulegen. Die Möglichkeit, dass diese Unternehmen aber pleite gehen und Sie Ihr ganzes Kapital verlieren, ist noch viel höher. Wenn Sie aber eine Aktie von Lufthansa kaufen, dann wissen Sie, womit das Unternehmen den Umsatz macht und dass es schon seit Jahrzehnten existiert. Dass Lufthansa in den nächsten Jahren pleite geht, ist relativ unwahrscheinlich.

 

Warum lohnt es sich, Aktien zu kaufen?

Wie alle Volkswirtschaften sind Unternehmen auch darauf angewiesen, zu wachsen. Dieses Wachstum vermehrt den Wert der Unternehmen und auch den Wert ihrer Aktien. Ist ein Unternehmen erfolgreich, wollen viele Anleger die Aktien des Unternehmens kaufen. Die Nachfrage nach diesen Aktien steigt und deswegen auch der Preis der Aktie an der Börse. Die erfolgreichen deutschen Unternehmen an der Börse haben seit Jahren den Wert ihrer Aktien gesteigert. Anleger können damit auf lange Sicht ihr Vermögen sicher vermehren.

 

Die Dividenden – das Bonbon für die Anleger!

Ein entscheidender Vorteil für die Investition in Aktien ist die Dividende. Als Dankeschön für das Vertrauen der Anleger bezahlen viele deutsche Unternehmen den Investoren jährlich eine Dividende aus. Bei den meisten Unternehmen gehört das schon zur Tradition und sie versuchen, die Höhe der Dividende möglichst genauso hoch wie im Vorjahr zu halten oder noch höher, damit sie die Anleger nicht verärgern.

Diese Dividende kann ein wichtiger Grund für Kleinanleger sein, um ihn Aktien zu investieren. BMW hat den Anlegern pro Aktie 3,70 Euro ausgezahlt. Bei einem Wert von 91,08 Euro pro Aktie macht das einen Gewinn von 4,18% aus. Also verdienten die Besitzer von BMW Aktien dieses Jahr nur alleine mit der Dividende schon das Vierfache der Zinsen von Sparbüchern.

Mit der richtigen Auswahl der Aktien, kann der Anleger also schon alleine mit der Dividende erfolgreicher sein als mit den traditionellen Anlagemöglichkeiten.

 

Die sichere Auswahl von Aktien!

Wer auf Nummer sicher bei dem Kauf und der Auswahl der Aktien gehen möchte mischt die Aktien in seinem Depot und kauft verschiedene Aktien von sicheren Unternehmen aus mehreren Branchen. Dadurch wird das Risiko der Anlage in Aktien nochmal vermindert! Wann eröffnen Sie Ihr eigenes Aktiendepot?

 

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