Zittau - Europapolitisches Schülerforum

In der Aula des Christian-Weise-Gymnasiums haben der sächsische Staatsminister für Kultus, Christian Piwarz, die Mitglieder des sächsischen Landtages, Antje Feiks (Die Linke) und Thomas Baum (SPD) sowie Christian Staat, Büroleiter von EU-Kommissar Oettinger, am Gespräch teilgenommen.

Zu Gast im Publikum waren auch der Landtagsabgeordnete Dr. Stephan Meyer, Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Zittau Thomas Zenker sowie der Landrat des Kreises Görlitz Bernd Lange. Die Podiumsdiskussion wurde durch Schüler des Christian-Weise-Gymnasiums moderiert.

Am Montag diskutierten Politiker mit Gymnasiasten und Oberschülern im Christian-Weise-Gymnasium über die Zukunft Europas. Die Vertreter der Politik stellten sich den Fragen der Neuntklässler der Oberschule an der Weinau und den Schülern des Christian-Weise-Gymnasiums (10. und 11. Klasse) Zittau. Sie wollten wissen, wofür die EU Geld ausgibt und woher es kommt, was Europa für junge Leute bietet und wie der europäische Gedanke in der Heimat gestaltet und mitgetragen werden kann. Außerdem spielten auch der BREXIT, die Fridays-for-Future-Proteste und die Bewerbung Zittaus als europäische Kulturhauptstadt eine Rolle.

Kultusminister Christian Piwarz: „Europa bietet den Schülern viele Möglichkeiten und beste Chancen für das eigene Leben. Angefangen vom friedlichen Aufwachsen bis hin zu Reisen ohne Grenzen in der EU. All das, was für die Großeltern und Eltern noch undenkbar war, ist für die junge Generation eine Selbstverständlichkeit. Doch damit Europa funktioniert, muss jeder seinen Beitrag leisten. Die Diskussionsrunden mit den Politikern sollen die EU greifbarer machen und die Schüler darin bestärken, dass sie es in der Hand haben, in welchem Europa sie morgen leben wollen.“

Nach der Podiumsdiskussion hatten die Schüler in vier Gruppendiskussionen die Möglichkeit, noch intensiver über spezielle europapolitische Themen zu sprechen. Eine Schülergruppe hatte mit dem Zittauer Oberbürgermeister Thomas Zenker über die Bewerbung Zittaus als europäische Kulturhauptstadt diskutiert. Moderiert wurden die Diskussionsrunden durch Schüler, die im Vorfeld ihre Mitschüler gebeten haben, ihre drängendsten Fragen zu formulieren. Anschließend präsentierten die Gruppen ihre Ergebnisse im Plenum.

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