Bad Muskau - Mit 12.000 Euro weniger aus dem Polizeigewahrsam entlassen

Mit 12.000,00 Euro weniger im Portemonnaie bzw. im Gepäck ist gestern Abend ein mutmaßlicher Schwarzarbeiter aus der Ukraine aus dem Polizeigewahrsam entlassen worden.

Bei dem Betrag handelt es sich einerseits um beschlagnahmten Arbeitslohn, den der 31-Jährige offenbar illegal erlangt hatte (11.000,00 Euro). Andererseits musste der Beschuldigte eine Sicherheitsleistung im Zusammenhang mit der zu erwartenden Strafe hinterlegen (1000,00 Euro).

Der Mann war in der Nacht vom Dienstag zu Mittwoch gegen 01.15 Uhr in Bad Muskau von der Bundespolizei kontrolliert worden. Es verdichteten sich die Hinweise, wonach er im Raum Potsdam seit geraumer Zeit einer illegalen Beschäftigung nachging. Zudem sind über 16.000,00 Euro gefunden worden, die zum Teil im Reisegepäck versteckt waren.

Ersten Erkenntnissen nach hat der Ukrainer seinen Wohnsitz in Potsdam. Er wurde aufgefordert, sich dort unverzüglich bei der Ausländerbehörde zu melden. Diese wird nun seinen Aufenthaltsstatus überprüfen. Die näheren Umstände zu dem Arbeitsverhältnis werden durch entsprechende Ermittlungen geklärt.

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