Oberlausitz - Bundespolizei beendet erfolgreich Fahndungseinsatz

Die Bundespolizeiinspektion Ebersbach zieht eine positive Bilanz nach ihrem Fahndungseinsatz am 27. Mai 2019.

Insgesamt 103 Beamte waren auf der BAB 4 zwischen Ohorn und Weißenberg sowie den Oberlausitzer Bundesstraßen im Einsatz. Darunter befanden sich auch Unterstützungskräfte der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheiten aus Chemnitz und Dresden.


Die Einsatzkräfte stellten insgesamt 12 Straftaten und 3 Ordnungswidrigkeiten fest. Darunter befand sich ein 23-jähriger Pole, der auf der Autobahn mit einem selbstgebastelten Schlagring unterwegs war sowie ein 29-jähriger Autofahrer aus Tschechien, der keinen Führerschein hatte und unter dem Einfluss von Amphetaminen stand. Außerdem waren eine Familie aus der Mongolai und ein Albaner unerlaubt eingereist. Der hatte sich mit einer griechischen Identitätskarte ausgewiesen, die sich jedoch als Totalfälschung entpuppte. Ferner wurden Sachbeschädigungen auf den Bahnhöfen in Bischofswerda und Zittau aufgenommen und gegen einen 35-jährigen Mann ein Ermittlungsverfahren wegen Leistungserschleichung eingeleitet.
Eine 42-jährige Deutsche aus dem Vogtland wurde am Abend auf dem Bahnhof Bischofswerda in Gewahrsam genommen. Die Frau war stark alkoholisiert und befand sich in einem hilflosen verwirrten Zustand. Der Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,17 Promille. Sie wurde an eine soziale Einrichtung in Bautzen übergeben.
Kurz vor Einsatzende verhafteten die Bundespolizisten auf der Autobahn 4 bei Bautzen um 21:45 Uhr einen 48-jährigen Mann aus Litauen. Die Staatsanwaltschaft Lörrach hatte ihn wegen Trunkenheit im Verkehr per Haftbefehl gesucht.

Eigentlich hätte er eine Geldstrafe inklusive Gebühren in Höhe von 2.008,84 Euro zahlen müssen. Das war ihm nicht möglich. Nun versieht er eine Ersatzfreiheitsstrafe von 60 Tagen in der Justizvollzugsanstalt Bautzen.

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