Bautzen - Nur noch wenige Karten für den Theatersommer

„Am kürzeren Ende der SONNENALLEE“ geht im Schatten der Mauer die Post ab. Die Komödie spielt in der zweiten Hälfte der 1970er Jahre in Berlin, Hauptstadt der DDR, als es noch Abschnittsbevollmächtigte der Volkspolizei, verbotene Westmusik und den Schießbefehl an der innerdeutschen Grenze gab, die in Berlin eine Mauer mit dem Namen  „antifaschistischer Schutzwall“ war.

Micha Kuppisch ist 17 Jahre alt und wohnt am kürzeren Ende der Sonnenallee, deren längeres Ende hinter der Mauer im Westen liegt, wo der Klassenfeind lebt. Aber Osten hin, Westen her - Das wichtigste für Micha sind seine Freunde, Westmusik und  Mädchen. Da ist z.B. Miriam, die unbeschreibliche, unerreichbare Schulschönheit, der er sein Leben zu Füßen legt. Mit dem kritischen Blick der Jugend schauen Micha und seine Clique auf die sie umgebende, grotesk anmutende Erwachsenenwelt zwischen Elternhaus, Schul- und FDJler Leben, Grenzposten, Stasi und Westverwandtschaft. Auf der Suche nach dem eigenen Platz im Leben müssen sie wählen zwischen Anpassung und Selbstbehauptung, Liebe, freundschaft und Verrat. Thomas Brussig veröffentlichte seinen inzwischen legendären Roman vor zwanzig Jahren, ziemlich zeitgleich kam die Verfilmung in der Regie von Leander Haußmann in die Kinos und wurde ein Kassenhit. Nun, dreißig Jahre nach der „“Wende“, der „friedlichen Revolution 1989“, wird „Am kürzeren Ende der SONNENALLEE“ in der Bühnenfassung von Lutz Hillmann auf der Ortenburg den 24. Theatersommer rocken. 
 

Zum heutige Tag sind rund 24000 der verfügbaren 35000 Karten verkauft.