Görlitz - Haftbefehl gegen Wohnsitzlosen erlassen

Nachdem eine Streife der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf am Montagabend im Görlitzer Bahnhof einen 30-jährigen Marokkaner vorläufig festgenommen hat, erließ der Haftrichter am Amtsgericht Görlitz auf Antrag der Staatsanwaltschaft Görlitz am Dienstagnachmittag Haftbefehl gegen den wohnsitzlosen Mann wegen unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge.

Er wurde in eine Justizvollzugsanstalt überstellt.

Der in Deutschland bereits abgelehnte Asylsuchende, welcher unter verschiedenen Staatsangehörigkeiten in der Bundesrepublik Deutschland geführt wird, stand bei seiner Ergreifung unter dem Einfluss berauschender Mittel und war im Besitz von mehr als 200 Gramm Haschisch. Die Drogen hatten einen Marktpreis von rund 2.000 Euro. Der Beschuldigte hat angegeben, er wolle das Haschisch selbst konsumieren und einen Teil davon verschenken.

Das Rauschgiftkommissariat der Kriminalpolizeiinspektion Görlitz führt die weiteren Ermittlungen. Dabei wird auch zu klären sein, wie der Mann in Besitz der Drogen kam und woher die finanziellen Mittel dafür stammten sowie auch, ob ihm seine Einlassung widerlegt werden kann.

Ihm droht eine Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr.

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